letzte Kommentare / Könnse den nicht mal vorbeischicken? Hier herrscht PROKRASTINATOR. Lakritze / LOL liuea


07
August

Kommt man ersten Mal auf eine mitten in Deutschland gelegene Pferderanch, dann meint man, das alles sei ein wenig bizarr. Je länger man dort indes verweilt, desto bizarrer erscheint eben alles außerhalb dieser Ranch. Die permanente Anwesenheit von Tieren und Tierfreunden erzeugt eine tiefgreifende, instantan eintretende Erholung.


 
 
30
Juli

I wanna hurry home to you Put on a slow, dumb show for you and crack you up So you can put a blue ribbon on my brain God I'm very, very frightening, I'll overdo it


 
 

Ihr Lächeln an jenem Tag.


 
 

Ausstieg an einem kleinen Regionalbahnhof. Mit den Rädern durch Gegenwind über die Felder, vorbei an Windrädern, Rehkitzen, hoppelnden Hasen, schleichenden Katzen, vorbei an Obstbäumen.

Einfahrt ins Refugium. Planungen, Begehungen, Vermessungen, Gespräche, Leberwurst aus Warmschlachtung, Hasseröder Pilsener, Tierarztgespräche. Kartoffeln aus der Erde holen, Himbeeren vom Strauch klauen. Eine altersschwache Hündin beobachten, wie sie pro forma Hühner und den Jungbullen jagt.

Carnivores Frühstück, wieder auf die Räder, zum Schachtsee, später Mähdrescher fahren, grillen, diskutieren.

Der nervöse Onkel. Der bejahende Onkel. "Dann packen wir das jetzt an".

Im bumsvollen Regionalexpress zurück. Zuhause wartet Post vom ADAC, von der Techniker Krankenkasse, von der 1822direkt.

Κάιρο.


 
 
16
Juli

Man hatte in eine neue Welt geblickt: die des professionellen Backgammon-Spiels. Sehr spezielle Charaktere und sehr spezielle Riten. Es erinnerte an das Berufsleben. Denn auch da gab es die Bauchmenschen, die Nerds, die Pedanten, die Checker, die Blender, die stillen Könner, die Trickser. Die, die gewinnen können und die, die nicht verlieren können. Interessante Welt. Weiß noch nicht, ob ich dazu gehören will.


 
 

La Réole - Bazas - Captieux - Roquefort - Mont-de-Marsan - St. Sever - Hagetmau - Orthez - Sauveterre-de-Béarn - St-Palais - St-Jean-Pied-de-Port.

200 Kilometer zu Fuß.

Die Tage folgten immer dem gleichen Muster: Füße tapen, Proviant besorgen, packen, wandern, Ankunftsbier, duschen, wieder raus, abendessen, schlafen.

Doch jeder Tag war anders. Mal müde, mal wach, mal voller Energie, mal schlapp. Aber immer: glücklich.

Keine Arbeit, keine Anrufe, kein Computer.

Zusammenwachsen.

Leichter und kräftiger werden.

Neue Freunde.

Neue Wege.

Neue Ideen.

Blick in eine neue Zukunft.


 
 
14
Juli

Heilau Seitan.


 
 
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